Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Chancen und Rechte haben – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Lebensentwurf. Im Landrat geht es dabei nicht um abstrakte Ideale, sondern um konkrete Rahmenbedingungen.

Dazu gehören faire Löhne und transparente Anstellungsbedingungen im öffentlichen Dienst, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – etwa durch genügend Betreuungsangebote – sowie eine Gesetzgebung, die Diskriminierung aktiv verhindert. Auch Fragen rund um die Umsetzung von Gleichstellungsartikeln, die Förderung von Frauen in Führungspositionen oder der Schutz vor Diskriminierung werden auf kantonaler Ebene konkret verhandelt.

Ich setze mich dafür ein, dass Gleichstellung im Kanton Glarus nicht nur ein Verfassungsauftrag bleibt, sondern im politischen Alltag konsequent umgesetzt wird. Das heisst: sorgfältige Gesetzesarbeit, realistische Massnahmen und ein klarer Blick dafür, wo strukturelle Ungleichheiten bestehen.

Gleichstellung ist kein ideologisches Projekt, sondern eine Frage der Fairness und der Glaubwürdigkeit unserer Politik.