
Politik ist für mich kein abstraktes System – sondern ein konkretes Werkzeug, um das Leben der Menschen im Glarnerland zu verbessern.
Seit 2021 bin ich Mitglied des Landrats und wurde 2022 im Amt bestätigt. Seither setze ich mich aktiv für Lösungen ein, die wirken – sachlich, verbindlich und mit Blick auf das Ganze. Diese Arbeit möchte ich auch in der kommenden Legislatur weiterführen.
Mein politisches Engagement hat eine längere Geschichte: Schon früh kam ich durch meine Familie mit Politik in Berührung. Den entscheidenden Funken aber erlebte ich als Sekundarlehrerin an einer Podiumsdiskussion mit Schülerinnen und Schülern. Kurz darauf trat ich der SP bei und begann, mich aktiv einzubringen.
2018 kandidierte ich erstmals für den Landrat und verpasste die Wahl nur knapp. An der Landsgemeinde 2019 stand ich erstmals selbst am Rednerpult – ein prägender Moment. Ebenfalls 2019 kandidierte ich für den Nationalrat und durfte auf breite Unterstützung zählen, was mich zusätzlich motivierte, meinen Weg in der Politik weiterzugehen.
Auch auf kommunaler Ebene engagierte ich mich: 2020 verpasste ich die Wahl in den Gemeinderat Glarus Nord nur knapp, bevor ich Anfang 2021 in den Landrat nachrückte.
Politik fasziniert mich, weil sie Gestaltung ermöglicht. Unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, tragfähige Lösungen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen – das ist mein Anspruch. Ich setze mich dafür ein, dass wir im Kanton Glarus gemeinsam vorwärtskommen: sozial, verantwortungsvoll und mit Weitblick.
Familienleben
Beruf, Familie und politisches Engagement unter einen Hut zu bringen, prägt meinen Alltag – und meine Perspektive auf Politik.
Ich lebe mit meiner Familie in meinem Elternhaus in Niederurnen. Mein Mann und ich haben drei Kinder (Jahrgänge 2014–2018) und teilen uns Erwerbs- und Familienarbeit partnerschaftlich in Teilzeit.
Diese Lebensrealität prägt meinen Blick auf politische Themen – insbesondere in den Bereichen Vereinbarkeit, Bildung und soziale Sicherheit.
Beruf
Mein beruflicher Weg verbindet Unterrichtserfahrung mit Führung in der Schulentwicklung.
Nach meiner Ausbildung zur Sekundarlehrerin (Masterabschluss an der Pädagogischen Hochschule Zürich) war ich mehrere Jahre als Lehrperson auf der Sekundarstufe I tätig, unter anderem in Dübendorf, am Strickhof sowie in Niederurnen und Richterswil.
2021 kehrte ich an den Strickhof zurück und übernahm dort ab 2024 eine stellvertretende Schulleitungsfunktion. Parallel dazu absolvierte ich den CAS Schulleitung, welchen ich in Kürze abschliessen werde.
Seit September 2025 leite ich die Schule in Oberurnen und bin engagierter Teil der Schulverwaltung Glarus Nord.