An der Landsgemeinde entscheiden wir nicht abstrakt – sondern ganz konkret, wie solidarisch, nachhaltig und zukunftsfähig unser Kanton ist.

Die bevorstehende Landsgemeinde Glarus bringt zentrale Geschäfte zur Abstimmung – mit direkten Auswirkungen auf unseren Alltag im Kanton Glarus. Für mich ist klar, wofür ich mich einsetzen werde:


Prämienverbilligung stärken – Sozialziel von 12% sichern (Traktandum 11)

Die Krankenkassenprämien belasten viele Haushalte stark. Mit der Anpassung des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung geht es darum, wie viel der Kanton zur Entlastung beiträgt.

Ich setze mich klar für das Sozialziel von 12% ein. Damit bleibt die Prämienbelastung für breite Teile der Bevölkerung tragbar. Wichtig ist zudem die automatische Auszahlung der Prämienverbilligung – damit Unterstützung zuverlässig dort ankommt, wo sie gebraucht wird.


Attraktive Velorouten – sinnvoll investieren (Traktandum 8)

Der Memorialsantrag «Für attraktivere Velorouten» ist eine Chance für eine moderne, sichere und nachhaltige Mobilität im Glarnerland.

Ich unterstütze diesen Antrag. Gute Veloinfrastruktur erhöht die Sicherheit, stärkt den Alltagstourismus und ist ein konkreter Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unseres Kantons.


Bezahlbarer Wohnraum – gemeinnützigen Wohnungsbau fördern (Traktandum 4)

Wohnraum wird auch im Glarnerland zunehmend zur Herausforderung. Der Memorialsantrag zur Förderung von nachhaltigem und gemeinnützigem Wohnungsbau setzt hier an.

Ich unterstütze dieses Anliegen. Es braucht gezielte Rahmenbedingungen, damit langfristig bezahlbarer Wohnraum entsteht – für Familien, junge Menschen und ältere Personen gleichermassen.


Entlastung mit Augenmass – fair und zielgerichtet (Traktandum 5)

Das Entlastungspaket und insbesondere die Anpassung beim Fahrkostenabzug müssen differenziert betrachtet werden.

Ich setze mich dafür ein, den Fahrkostenabzug auf das Niveau eines 2.-Klass-GAs zu begrenzen. Die dadurch entstehenden Mehreinnahmen sollen solidarisch eingesetzt werden – beispielsweise zur Stärkung der Prämienverbilligung.

Gleichzeitig ist mir wichtig: Die Fahrkostenentschädigung für Lernende muss erhalten bleiben. Es geht um einen vergleichsweise kleinen Betrag – mit grosser Wirkung für junge Menschen in der Ausbildung. Wer eine Lehre macht, soll nicht zusätzlich finanziell belastet werden.


Mein Fazit

Die Landsgemeinde 2026 zeigt: Es geht um konkrete Entscheidungen mit direkter Wirkung. Für mich steht im Zentrum, dass wir solidarisch handeln, nachhaltig investieren und unseren Kanton für alle lebenswert gestalten.

Ich freue mich auf eine engagierte Landsgemeinde – und auf Entscheide, die das Glarnerland vorwärtsbringen.

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